Magic-Mushroom-Therapie gegen Depressionen: Könnte in Großbritannien schon innerhalb eines Jahres starten
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Eine klinische Studie zur „Magic-Mushroom-Therapie“ könnte in Großbritannien innerhalb eines Jahres starten, nachdem zwei bahnbrechende Studien veröffentlicht wurden.
Ärzte planen, Patienten mit Depressionen, denen weder moderne Medikamente noch verhaltensbasierte Psychotherapie helfen, mit dem Wirkstoff aus halluzinogenen Pilzen zu behandeln.
Psilocybin per Infusion in den Blutkreislauf
Psilocybin würde den Patienten langsam per Infusion in den Blutkreislauf verabreicht, während sie eine sorgfältig abgestimmte „Gesprächstherapie“ erhalten.
Die umstrittene Studie wird von Professor David Nutt vom Imperial College London geplant, der vor drei Jahren als oberster Drogenberater der Regierung entlassen wurde.
Prof. Nutt, ehemaliger Vorsitzender des Beratungsausschusses zum Missbrauch von Drogen (ACMD), geriet mit dem damaligen Innenminister Alan Johnson aneinander, nachdem er die Entscheidung kritisiert hatte, die Gesetze zu Cannabis zu verschärfen.
Frühere Tests in den 50er und 60er Jahren gestoppt
In den 1950er und 1960er Jahren führten Wissenschaftler, die Substanzen wie LSD und Psilocybin erforschten, Studien mit rund 40.000 Patienten durch und veröffentlichten 1.000 Fachartikel.
Diese Forschung wurde abrupt beendet, als die Substanzen als gesellschaftliche Übel galten und verboten wurden.
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February 15, 2012