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Details zur Kundenmeinung
Philosopher Stones Trüffel | 15 Gramm
- Kundenmeinung (erstellt am 4. November 2014):
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Für den Anfang war das sehr nett. Gut für Leute ohne Erfahrungen zu empfehlen. Sehr schneller und diskreter Versand.
Das war meine vierte Erfahrung mit Halluzinogenen, aber da das letzte Mal schon fünf Jahre her ist, wollte ich erstmal vorsichtig sein und mittelstarke Trüffel probieren. Ich habe sie zusammen mit einem Freund genommen (ich circa 15 g, er circa 10 g) aber wir haben die Trüffel kaum runter bekommen. Ich bin diesbezüglich eigentlich nicht so empfindlich, da mir klassische Pilze (Mexikaner) damals überhaupt keine Probleme bereitet haben und ich sie ohne großen Ekel fünf Minuten lang kauen konnte. Die Trüffel hingegen waren mit das ekelhafteste, was ich je gegessen haben, sodass ein Teil bei der ersten Dosis (jeder 7,5 g) sofort wieder hoch kam, weshalb ich auch nur schätzen kann, wieviel ich tatsächlich genommen habe.
Nach etwas über einer Stunde haben wir nachgelegt und dafür die Trüffel mit einem Löffel zerdrückt, um sie ohne kauen zu müssen, mit einem großen Schluck Wasser runterspülen zu können. Das kann ich nur jedem empfehlen, der sie wie ich ohne kotzen zu müssen, einfach nicht zerkauen kann. Ist unter Umständen weniger Potent, aber dafür blieben sie dann auch drin. Das nächste mal werde ich sie so fein wie möglich im Mixer zerkleinern, Marzipan dazu geben und das ganze zu Kugeln formen, die man dann wie eine Tablette schlucken kann.
Der Trip an sich war gut. Sehr körperlich mit mäßig starken, sehr subtilen Visionen und leichten Halluzinationen. Wenn man ein Objekt länger betrachtet, fängt es an sich zu verformen und zu bewegen.
Tiefe spirituelle Erfahrungen haben wir nicht gemacht und auch keine philosophischen Gespräche geführt. Es war eher ein lustiges rumalbern, mit zwischendurch sehr intensiven Schüben, die einer Mischung aus Alkohol, einer hohen Dosis MDMA sowie einem Schuss Psilocybe Mexicana glichen. Das runter kommen war extrem angenehm und hat sich ganz genau wie MDMA nur ohne Zähne knirschen und Verwirrtheit angefühlt.
Wir haben die Trüffel zu Samhain/Halloween genommen, mit der Intention dieses Fest und seine Bedeutung zu erfahren. Des weiteren wollten wir uns näher kennen lernen und prüfen, ob wir soweit zusammen passen, dass wir zukünftig des öfteren zusammen trippen können und auch deshalb zunächst erstmal leichte Trüffel probierten. Das war mir sehr wichtig, da ich die Male davor die Pilze mit den falschen Menschen genommen habe, die es nicht gut mit mir meinten, was man als unerfahrener Psychonaut während des Trips nicht merkt und sich allen möglichen Blödsinn verkaufen lässt, da man in dem Zustand sehr verletzlich und manipulierbar ist. Dafür sind die Tampanensis gut geeignet, da sie nicht so überwältigend wie andere Sorten, gut kontrollierbar sind und Geselligkeit, gegenseitige Nähe sowie Kommunikation fördern.
Aber so richtig interessant wurde es am nächsten Tag. Ich war mit dem Wochenende noch nicht so ganz zufrieden, da ich meinen Kumpel zwar besser kennen lernte, aber nichts über die Bedeutung von Samhain erfuhr. Ihm fiel am nächsten Tag ein, dass er noch eine psychoaktive Substanz zu hause hat, die wohl mit einer geringen LSD-Dosis zu vergleichen ist, er aber vergessen hat, wie das Zeug heißt. Normalerweise nehme ich nichts, von dem ich nicht weiß, was es ist, aber irgendetwas sagte mir, dass das phänomenal wird. Ich hab die Substanz, ein weißes bitter schmeckendes Pulver in Wasser gelöst (ich tippe auf LSA oder 2 C-B, eher 2 C-B) und alleine mit ihm als Tripsitter genommen. Er hat sie vorher zweimal genommen und hatte zwei leichte dreistündige Trips, ohne intensive Halluzinationen. Bei mir waren es zehn Stunden mit intensiven Halluzinationen, bei gleicher Dosierung. Es hätte wohl noch etwas länger gedauert, wenn ich nach zehn Stunden nicht einen Löffel scharfen Senf gegessen hätte, der den abklingenden, aber noch deutlich spürbaren Trip sofort gestoppt hat. Ich wusste nicht, dass scharfer Senf das kann, ich hatte einfach nur Appetit darauf. Dieser Trip war das intensivste Erlebnis, das ich je hatte, mit tiefen Einblicken über mich selbst, meiner Vergangenheit und Samhain.
Die Trüffel können also noch mehr. Sie vertragen sich anscheinend gut mit anderen Halluzinogenen, machen den Weg frei (sie kamen mir wie ein Toröffner vor) und potenzieren die Wirkung von anderen nicht psilocybinhaltigen, psychoaktiven Substanzen um ein vielfaches. Ich muss aber sagen, dass mein Erlebnis wirklich knallhart war, ich zwischenzeitlich wie ein Baby geheult habe und schreckliche Dinge sah. Für mich war das gut, ich wollte das sehen, aber mein Kumpel hatte schon etwas Angst um mich.
Ob das ganze unbedenklich ist und sich mit allen Substanzen so gut verträgt, kann ich nicht sagen. Da es aber ein bemerkenswerter Nebeneffekt der Trüffel war, wollte ich es in meinem Tripbericht erwähnen. Für alle, die über eine gute Intuition verfügen (ich spürte, dass diese Kombination für mich richtig ist, genauso wie mir etwas sagte, dass ich den Senf essen soll), ist das denke ich ein nützlicher Hinweis.

